„Light Squares”,
Gestaltung des Eingangsbereichs Siemens Fujitsu München, 2003
Die Firma Siemens trat an den Künstler Stephan Fritsch mit der Bitte heran, das Erscheinungsbild des Foyers kostengünstig „aufzufrischen”. Der Bestand aus den 70ger Jahren war zum Teil beschädigt und wirkte durch die dunkle Holzverkleidung an den Wänden schwer und nicht mehr zeitgemäß. Außerdem war der Eingang für Besucher – gerade in den Wintermonaten – schwer erkenntlich.
Der Künstler wollte bei dieser Aufgabenstellung so viel wie möglich vom alten Bestand erhalten und mit einfachen, aber effektiven Mitteln das Foyer optisch aufwerten. Er ließ die Säulen und die Front verspiegeln, die Wand rechts wurde weiß gestrichen. Die noch intakten Platten der Wandvertäfelung aus dunklem Mahagoni wurden alle auf der linken Seite angebracht. Der Boden wurde mit einem hellblauen PVC-Material neu verlegt und die Theke in Weißglas hinterleuchtet. Die Deckenplatten wurden an bestimmten Stellen durch hinterleuchtete Plexiplatten ersetzt, was erheblich mehr Licht in den Eingangsbereich brachte. Der Zugang wurde durch quadratische Lichtfelder neu beleuchtet und deutlich erkennbar gemacht.
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